Malerei
Wandmalerei (400 x 630 cm)
als performativer Akt,
Kunstraum Potsdam, 2016
Der Stop-Motion Film „Versenkung“ dokumentiert einen malerischen Prozess und stellt dabei die Frage: wann ist eine künstlerische Arbeit beendet?
Auf einer weißen Wand, wächst Schritt für Schritt ein Bild.
Im Verlauf des Entstehungsprozesses werden immer mehr Bildteile flächig zusammengefasst. Nämlich so, dass jeder veränderte Zustand für sich genommen eine eigenständige stimmige Bildkomposition ergeben soll.
Der Schwarzanteil nimmt während dieses Prozesses fortwährend zu.
Der Film endet damit, dass die Wand (und damit das Bild) komplett im Schwarz versunken ist. Ende – gleichzeitig aber auch Neubeginn? Das Schwarz könnte als Grundierung verstanden werden, auf der sich ein neues Bild entwickelt.
Der performative Akt des Entstehungsprozesses selbst wird zum Bestandteil der künstlerischen Äußerung.
Zum Starten des Films (auf Vimeo ca. 41 sec.) bitte Link anklicken:
https://vimeo.com/738586177

- Stills aus dem Stop - Motion Film "Versenkung", © Jörg Mandernach

